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Kirsche

Wofür sind Kirschen gut?

Kirschen beugen Herz- und Kreislaufschwäche vorBotanischer Name: Prunus Avium

Die Kirsche gehört zu den Rosengewächsen. Es gibt zwei Sorten, die Süßkirsche und die Sauerkirsche. Der Name stammt aus Asien „Keras“. Die Römer nannten sie „Cerasus“ und kannten schon die Wildkirsche. Der Feldherr Lucullus brachte die ersten Edelkirschen aus Vorderasien nach Europa mit. Althochdeutsch hieß sie dann „Kirsa“. In Indien glaubte man, dass der Kirschbaum Kraft gibt, was sich bestätigt, denn Kirschen besitzen viele gesunde Vitamine und stärken das Immunsystem.

Kirschen können in Geschmack, Konsistenz und Farbe sehr unterschiedlich sein. So gibt es süße und saure, weiche und harte, hellrote bis tief dunkelrote Früchte. Auch die Größe variiert. Sauerkirschen sind kleiner als Süßkirschen.


Gesunde Inhaltsstoffe

Kirschen enthalten gesunde Vitamine, wie Vitamin A, B1, B2, B6, C und E, aber auch sekundäre Pflanzenstoffe. Zu den bioaktiven Pflanzenstoffen gehören die Anthozyane. Das sind rotviolette Pflanzenfarbstoffe, die entzündungshemmend bei Rheuma und Gicht wirken und die sich beim Aufbau des Bindegewebes bemerkbar machen. Sie können auch vorbeugend gegen Herz- und Kreislaufschwäche wirken. Die Vielzahl an Mineralien macht die Kirsche zu einem wirklich gesunden Früchtchen. Eisen, Zink und Phosphor üben einen guten Einfluss auf den Hormonhaushalt aus. Magnesium, Kalzium, Kalium, Natrium und Mineralsalze, aber auch Folsäure und Gerbstoffe beugen Krankheiten vor. Kalium wirkt entwässernd auf den menschlichen Organismus.
Cumarine, Anthocyane sowie Catechine und Flavonoide besitzen gesundheitsfördernde Eigenschaften und tun dem Organismus gut.

In der Naturheilkunde wurden früher alle Bestandteile der Kirsche verwendet. Die jungen Blätter dienten für einen Teeaufguss, Kirschstiele linderten im Tee Husten, da sie schleimlösend wirken. Selbst der Harz, der in Wein aufgelöst wurde, soll sich als Hustenmittel bewährt haben. Heute hat man das Kirschkernkissen wieder entdeckt, was bei Verspannungen als Heizkissen dient, wenn man es vorher im Ofen erwärmt. Desweiteren können Kirschen ein Schutz vor Parodontose und Karies sein und die Sehleistung stärken. Ihre bioaktiven Substanzen wirken gegen freie Radikale und können vielleicht als vorbeugendes Mittel gegen Krebs eingesetzt werden. Das wird noch erforscht. Kirschen regen auch den Stoffwechsel an und da sie kaum Fett enthalten, sind sie als diätetische Kost geeignet.
Aus Kirschen werden nicht nur Lebensmittel und Heilmittel hergestellt: Getrocknete Kirschbaumblätter dienen als Tabakersatz und aus Kirschbaumholz entstehen Möbel.


Nährstofftabelle von Sauerkirschen

Kirschen als Heilmittel100 g Sauerkirschen enthalten:

Kalorien 53
Kohlenhydrate 9,9 g
Fett 0,5 g
Eiweiß 0,9 g
Ballaststoffe 1 g






 

Vitamine:

Vitamin A 40 µg
Vitamin B1 0,05 mg
Vitamin B2 0,06 mg
Vitamin B6 0,05 mg
Vitamin C 12 mg
Vitamin E 0,1 mg
Folsäure 75 µg
Niacin 0,4 mg



 

 

 

 

 

Mineralien:

Kalium 114 mg
Kalzium 8 mg
Magnesium 8 mg
Eisen 0,5 mg





 

Verwendung von Kirschen

Süßkirschen, die meist groß und knorplig sind, werden meist aus der Hand gegessen. Man nimmt sie auch für Gebäck und herzhafte Gerichte. Sauerkirschen finden ihre Verwendung in der Industrie. Sie werden konserviert, zu Saft verarbeitet oder neuerdings auch Bier beigemischt. Sauerkirschkompott ist genauso lecker wie Sauerkirschmarmelade oder Kirschkuchen. Dazu werden die Kirschen mittels Kirschentkerner entsteint. Vorsicht! Kirschsaft kann man aus Textilien nur schwer entfernen. Kaufen Sie Kirschen ganz frisch vom Markt. Aufbewahren kann man sie im Kühlschrank nur wenige Tage, zum Gefrieren eignen sie sich aber gut.


Rezept: Buttermilch-Kirschkuchen
Kirschkuchen Rezept
Zutaten für ca. 25 Stücke:

·         2 Gläser     Kirschen (à 720 ml)
·         2                 Eier (Größe M)
·         1 Pck.        Vanillin-Zucker
·         250 g         Zucker
·         375 ml       Buttermilch
·         1 Pck.         Orange-back
·         550 g         Mehl
·         1 ½ Pck.     Backpulver
·         1 Pck.         Puddingpulver "Vanille-Geschmack"
·         100 g         gehackte Haselnusskerne
·         1 El.           Haselnussblättchen
·         125 g         Schlagsahne
·         1 El.           Puderzucker


Zubereitung:

1. Kirschen auf einem Sieb gut abtropfen lassen. Eier, Vanillin-Zucker und Zucker mit den Schneebesen des Mixers cremig rühren.
2. Buttermilch und Orange Back zufügen und unterrühren. Mehl, Backpulver und Puddingpulver mischen, auf die Buttermilch-Zuckermasse sieben und unterrühren.
3. Gehackte Nüsse und Kirschen unter den Teig heben, auf eine mit Backpapier ausgelegte Fettpfanne des Backofens (32 x 39 cm) geben, glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) ca. 30 Minuten backen.
4. Inzwischen Nussblättchen in einer Pfanne ohne Fett rösten. Kuchen aus dem Ofen nehmen, gleichmäßig mit der Sahne beträufeln und abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit den Nussblättchen bestreuen. Zubereitungszeit ca. 45 Minuten

Zusammenfassung

Die Kirsche schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch eine sehr gesunde Frucht. Mit ihren Vitaminen und Mineralien schützt sie unseren Organismus vor freien Radikalen und ihre Eigenschaften beugen verschiedenen Krankheiten vor. Besonders die bioaktiven Pflanzenstoffe, die in dem roten Saft enthalten sind, tragen zu unserer Gesundheit bei. Je kräftiger der rote Farbstoff ist, um so mehr Anthozyane enthält die Frucht.

In der Naturheilkunde lindern die Bestandteile der Kirsche viele Beschwerden. Sie sind vielseitig verwendbar. Genießen Sie die Früchte im Sommer, wenn sie frisch und knackig geerntet werden oder machen Sie vom reichlichen Angebot der konservierten Früchte Gebrauch – sie sind immer ein Genuss.

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